Gemeinden

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Tief verbunden mit unseren Standorten

Kann der Spagat gelingen, ein global aufgestellter Konzern zu sein und doch vor Ort an unseren Standorten als waschechtes Unternehmen der Region wahrgenommen zu werden? Absolut! Denn mit unseren Werken in Kanada, Deutschland und Australien sind wir zu einem echten Mitglied der dortigen Gemeinden geworden. Kein Wunder: Schließlich sind unsere Mitarbeiter, die Mercer gestalten und ausmachen, zum größten Teil dort rund um unseren Standort verwurzelt. 

Uns als wertvolles Mitglied in die jeweilige regionale Gemeinschaft einzubringen, ist uns auch deshalb so wichtig, weil wir in der Regel nicht in Großstädten sitzen. Die meisten Orte, an denen Mercer produziert, haben weniger als 10.000 Einwohner. Hier kennt man sich. Hier hilft man sich. Und hier nehmen soziale Initiativen, Vereine und auch Unternehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben wahr. Das ist auch uns ein Bedürfnis. 

Darüber hinaus gilt es, auch die lokale Natur möglichst unversehrt zu erhalten. Während in Mitteleuropa bereits seit mehreren hundert Jahren nachhaltige Forstwirtschaft betrieben wird – selbstverständlich auch von uns – war die Pflege der Forstgründe in Nordamerika lange Aufgabe der Ureinwohner. Dieses Erbe achten wir. So pflegen wir heute enge Partnerschaften mit zahlreichen indigenen Gemeinden.

  • Im Dialog mit Politik & Verwaltung

    Im ständigen Austausch mit der lokalen Politik und Verwaltung bemühen wir uns, die Interessen der Gemeinden mit denen unseres Unternehmens in Einklang zu bringen. Wir von Mercer möchten uns an einer positiven Entwicklung der Region aktiv beteiligen. Und gleichzeitig etwaige negative Auswirkungen unserer Präsenz vor Ort – zum Beispiel ein gesteigertes Verkehrsaufkommen – so gering wie möglich halten. Ein offener und transparenter Dialog hat sich dafür allerorts bewährt. 

Spenden und Sponsoring

Ein Teil der Wertschöpfung, die an unseren Standorten erwirtschaftet wird, soll ganz direkt den Menschen vor Ort zugutekommen. So haben wir von Mercer über die Jahre mit verschiedenen Spenden und Sponsorings Projekte in den Regionen gefördert. Seien es die Unterstützung von Kinder- und Jugend-Sportvereinen, ein besonderes Leseprogramm für Schülerinnen und Schüler oder der Bau des Millennium-Parks im kanadischen Castelgar: An jedem unserer Standorte unterstützen wir lokale Projekte, Vereine und Initiativen. Nicht nach Schema F, sondern immer abgestimmt auf den konkreten Bedarf der Menschen vor Ort. Und immer mit dem Ziel, das Leben für unsere Mitarbeiter sowie deren Freunde und Nachbarn ein bisschen schöner zu gestalten.

  • Kampagnen, die etwas verändern

    Mit der Aktion „BE SEEN“ setzt sich Mercer Celgar im kanadischen Castelgar für mehr Fußgängersicherheit ein. Die Idee zu dieser Initiative hatten Kolleginnen und Kollegen, deren Arbeitsweg entlang schlecht beleuchteter Straßen führte.

  • Gemeinsam mit anderen Unternehmen vor Ort haben wir mehr als 5.000 Leuchtarmbänder an Bewohner, vor allem aber an Schülerinnen und Schüler verteilt, um so für mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu sorgen. In Zeitungen, im Radio und online in den sozialen Medien warben wir für ein größeres Sicherheitsbewusstsein von Fußgängern und Autofahrern. Unsere Sicherheitsmanager führten zudem Sicherheitsgespräche am College und an der High School durch.

    Kontakt

Gelebtes Ehrenamt

Als gesellschaftlich und ökologisch verantwortungsvolles Unternehmen sehen wir uns in der Pflicht, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Besonders stolz aber macht es uns, dass auch so viele unserer Mitarbeiter sich in ihrer Freizeit auf unterschiedlichste Weise in ihre Gemeinden einbringen. Sie trainieren Sportmannschaften und Kinder-Teams, engagieren sich in der Lokalpolitik, beteiligen sich an wohltätigen Initiativen oder packen an anderer Stelle in ihrer Heimat mit an. Das ist nicht selbstverständlich. Und verdient umso mehr unsere volle Unterstützung und Wertschätzung. 

Mercer profitiert von dem täglichen Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb sollten wir ihnen und der Region, in der sie leben, auch etwas zurückgeben.

  • Praktische Partnerschaften in den Regionen

    Nicht nur in Form von Sponsorings und Spenden, sondern auch durch ganz praktische Zusammenarbeit ist Mercer eng in das Leben der Menschen vor Ort eingebunden. Durch clevere Synergien und Partnerschaften mit Unternehmen wie auch Kommunen. Seien es zum Beispiel infrastrukturelle Aufgaben im Rahmen der Wasserversorgung und -aufbereitung, gemeinsame Notfallpläne für einen regionalen Katastrophenfall oder Bildungspartnerschaften mit Schulen und Hochschulen vor Ort. Immer wieder knüpfen wir regionale Kooperationen zum beiderseitigen Vorteil. 

    Ein Beispiel, das uns besonders am Herzen liegt, ist ein Holzerntebetrieb in Kanada, den wir gemeinsam mit den dortigen Ureinwohnern betreiben. Diese Kombination aus unserem technischen Fachwissen mit der gelebten Tradition nachhaltiger Waldbewirtschaftung der Ureinwohner hat eine echte Erfolgsgeschichte hervorgebracht. Der Betrieb beschäftigt zahlreiche lokale und indigene Arbeitnehmer und sichert ihnen ein solides Einkommen. Eine wichtige wirtschaftliche Säule vor Ort und ein wertvoller Beitrag zu unserer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie.

Auf gute Nachbarschaft

„Man merkt, dass Sie unser Anliegen ernstnehmen“, das wird uns von Bürgern und Politikern rund um unsere Standorte immer wieder gesagt. Und das bestätigt uns auf unserem Weg transparenter und offener Kommunikation. Wir treten regelmäßig mit den Menschen vor Ort in Kontakt, teilen unsere Pläne und gehen in den aktiven Dialog, um ganz bewusst mögliche Einwände anzunehmen. Und unsere Pläne gegebenenfalls entsprechend anzupassen.

So kommt es dann vor, dass wir bei unserer Holzernte in Kanada gezielt bestimmte Jagdgebiete aussparen. Oder wir beteiligen uns an der Planung und Umsetzung von Maßnahmen, durch die die Verkehrsbelastung für die Anwohner reduziert werden, so geschehen im thüringischen Saale-Orla-Kreis, wo Umgehungsstraßen für Orte wie Blankenberg, Ebersdorf und Birkenhügel gebaut wurden.

Wir wissen, dass wir nicht jeden Wunsch zu einhundert Prozent erfüllen können. Aber wir möchten stets unser Möglichstes beitragen, um Menschen und Natur vor Lärm, Gerüchen, Licht, Verkehr und anderen Beeinträchtigungen so gut es geht zu schützen. Darum schätzen wir das Feedback aus der Bevölkerung. Und darum nehmen wir jedes einzelne Anliegen ernst.

Respekt für kulturelles Erbe

Als kanadische Unternehmen stehen wir im engen Austausch mit zahlreichen indigenen Gemeinden. Viele davon sind zu engen Partnern bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung geworden. Eine echte Bereicherung, nicht nur in ökonomischer und ökologischer Hinsicht – sondern auch durch die unzähligen verschiedenen Sprachen, Kulturen und Sichtweisen, die so in unser Unternehmen und unsere Arbeit mit einfließen. 

Die ehrliche Achtung vor dem kulturellen Erbe der kanadischen Ureinwohner führt ganz unweigerlich zu einem offenen Austausch und einer für beide Seiten gewinnbringenden Zusammenarbeit. Geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen.

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