Mercer Celgar-Mitarbeiter verlassen das Werk in Castlegar, BC, Kanada

Goldene Regel zur Arbeitssicherheit Nr. 7: Gilt nicht nur im Produktionsbereich

Unsere Goldenen Regeln zur Arbeitssicherheit beziehen sich vor allem auf die Tätigkeiten an unseren Produktionsstandorten. Das macht natürlich Sinn. Aufgrund der komplexen Produktionsprozesse, der eingesetzten Stoffe, der entlegenen Regionen, in denen unsere Mitarbeiter zum Teil tätig sind, sowie der eingesetzten Technik legen wir besonders dort großen Wert auf die Sicherheit am Arbeitsplatz. Unsere Führungskräfte ebenso wie die Mitarbeiter vor Ort machen sich die Goldenen Regeln tagtäglich bewusst, um die eigene Sicherheit sowie die ihrer Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten.

Einige der Regeln scheinen nur für den Produktionsbereich relevant zu sein, weniger für die Mitarbeiter in Buchhaltung oder Personalabteilung. Allerdings nur auf den ersten Blick. Denn Mercers Goldene Regeln gelten stets und überall, ganz gleich, in welcher Umgebung oder an welchem Ort. Unser über allem stehender Grundsatz lautet: Niemand bei Mercer fordert oder duldet einen Verstoß gegen eine Goldene Regel! 

Lassen Sie uns das am Beispiel von Mercers Goldener Regel Nr. 7 nachverfolgen: Ich arbeite nie bewusst ohne die erforderliche persönliche Schutzausrüstung (PSA) oder Arbeitserlaubnis, falls diese vorgeschrieben ist.

Auch für Büroangestellte ist hin und wieder die Anwesenheit im Produktionsumfeld erforderlich. Sie nehmen an Sicherheitsbegehungen und Audits teil oder begleiten Besucher bei einem Rundgang durchs Werk. Deshalb gilt ausnahmslos: Vorsicht und Sorgfalt in Form angemessener PSA sind gilt auch für Nicht-Produktionsmitarbeiter!

Unsere PSA besteht für unsere Büromitarbeiter in den Werken aus Schutzhelm, Schutzbrille, Gehörschutz, Sicherheitsweste oder –jacke, Arbeitsschuhen und ggf. einer Atemschutzmaske. Stets ist lange Kleidung gefordert. Diese PSA wird auch Gästen zur Verfügung gestellt, die das Werk besuchen. Neue Mitarbeiter und Besucher erhalten eine Einweisung, wie und wo die PSA zu tragen ist, welche Wege zu benutzen, welche Bereiche zu meiden sind und was im Falle einer Evakuierung zu tun ist.

Bei Mercer gibt es Mitarbeiter, die lange in der Produktion gearbeitet haben, bevor sie an den Schreibtisch wechselten, und anderen, die noch nie einen Arbeitsschutzhelm auf hatten, bis sie einen Werksrundgang gemacht haben. Doch alle sind mit dem Wert Gesundheit und Sicherheit vertraut und wissen, dass die PSA ein wichtiger Schutz ist. Wir haben einige Kolleginnen und Kollegen, die sich in den Werken unterschiedlich gut auskennen, gebeten, uns von ihren Erfahrungen zu berichten.

„Für jemanden, der nicht häufig aus dem Büro rauskommt, kann das Werk einschüchternd sein. Unsere Einweisung ist zwar gründlich, wenn man jedoch nicht so oft in der Produktion unterwegs ist, weiß man manchmal nicht mehr genau, wo man sich wie richtig verhält. Doch die Kollegen vor Ort kennen sich aus und geben gern Hinweise, sodass man sich stets sicher fühlt. Dazu gehört auch, dass sie einen erinnern, wenn man mal die PSA nicht vorschriftsmäßig trägt.“

-Rose Leslie, Kommunikationsberaterin, Mercer Celgar

 

„Bei unserer Arbeit in der Rechts-, Energie- und Umweltabteilung sind wir oft im Werk unterwegs. Aufgrund der Pandemie und der Tätigkeit aus dem Homeoffice verbringen wir dort natürlich jetzt weniger Zeit. Die Arbeit im Werk ist für mich kein Problem, im Gegenteil, ich mag diese Abwechslung sehr. Ich fühle mich sehr wohl. Es ist immer spannend und beeindruckend, wenn ich unterwegs bin. Trotzdem muss man immer vorsichtig sein. Was die PSA betrifft, so fühle ich mich darin gut und sicher. Je nachdem, was man im Büro trägt (z. B. Anzug, Kleid), kann es zu ‚interessanten Kombinationen‘ kommen, in denen man sich nicht immer superwohl fühlt. Aber die Sicherheit steht einfach an erster Stelle. Da wir aber in der Regel auch spontan in die Fabrik gehen, sind wir auf diese Situation vorbereitet und ich trage deshalb auch nie Röcke oder Kleider zur Arbeit.“

-Sophia Duft, Recht, Energie und Umwelt, Mercer Timber Products

 

„Bevor ich bei Mercer anfing, habe ich meinen Vater als Bauarbeiter beobachtet. Daher weiß ich, dass Sicherheit im Industrieumfeld der Schlüssel ist. Das Tragen von PSA ist mir überhaupt nicht unangenehm, und das Tragen der Marke Mercer macht mich sogar stolz. Es zeigt, dass ich Teil des Teams bin, auch wenn ich nicht in der Produktion arbeite. Wenn ich die Möglichkeit habe, im Produktionsbereich zu arbeiten, sensibilisiert mich das Tragen von PSA für korrektes und respektvolles Verhalten. Unsere leistungsstarken und riesigen Anlagen können einen selbst im Vergleich dazu klein erscheinen lassen.“

-Marc Brehmer, IT-Projektleiter, Mercer Pulp Products

 

„Die industrielle Umgebung des Werkes und die PSA können für jemanden, der nicht an diese Art von Arbeitsumgebung gewöhnt ist, zunächst einschüchternd wirken. Erhält man das erste Paar Sicherheitsschuhe, hat man schon mal ein komisches Gefühl, weil man sich nicht vorstellen kann, wie der Arbeitsbereich im Werk eigentlich aussieht. Aber mit der Zeit bekommt man ein gutes Verständnis dafür und weiß diese Teile zu schätzen, die zur Gesundheit und Sicherheit aller beitragen.“

-Kaitlin Noskey, Personalleiterin, Mercer Peace River

 

“PSA auf dem Werksgelände zu tragen, gibt mir immer ein Gefühl der Sicherheit und der Zugehörigkeit, auch wenn die Schutzausrüstung nicht besonders komfortabel ist. In unserem Unternehmen wird mit vielen verschiedenen, gefährlichen Stoffen gearbeitet. Das Equipment und die Bauten sind enorm groß und beeindruckend. Die möglichen Gefahren sind uns allen täglich bewusst. Ich bin überzeugt, dass meine angelegte Schutzausrüstung mich vor bösen Verletzungen bewahrt.”

-Daniela Wedel, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Mercer Stendal

 

„Ich hatte nie irgendwelche Zweifel oder Bedenken, wenn ich ein Werk besuchte. Die Sicherheitsstandards sind offensichtlich hoch, und ich denke, das wird bei einem Rundgang deutlich.“

-Jordan Dawson, Analyst für Unternehmensentwicklung, Mercer International Inc. 

 

Wir danken unseren Mitarbeitern für ihre Einblicke und dafür, dass jeder Einzelne bei Mercer in seinem Arbeitsalltag unsere Sicherheitsmaßnahmen beherzigt – innerhalb und außerhalb des Produktionsbereiches.


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